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 | |  | Soziale Stadt Heimstättenstraße |  |
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Im Westen von Fürstenfeldbruck, ca. 1700 m vom Rathaus entfernt, liegt das Wohnquartier um die Heimstättenstraße. Es ist rd. 14 ha groß und umfasst 880 Wohnungen. Die Siedlung wurde in den 50er und 60er Jahren für Flüchtlinge und Spätaussiedler aus Osteuropa erbaut. In den ersten Jahrzehnten nach der Bebauung war die Bewohnerschaft nahezu homogen.
Heute leben hier in den meist einheitlich großen Wohnungen (2-3 Zimmer) der Geschoßbauten Menschen jeden Alters und verschiedener Herkunft. Die meisten der älteren Generation wohnen seit Anbeginn in der Siedlung, der Großteil der jüngeren Generation stammt aus dem Ausland, die Mehrzahl aus der Türkei.
Die heutigen Bewohner repräsentieren verschiedene soziale Milieus und haben unterschiedlichsten Lebensgewohnheiten.
Im Jahr 2002 ist das Gebiet in die so genannte Gemeinschaftsinitiative Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf die Soziale Stadt' aufgenommen worden. Dieses Bund-Länderprogramm hat die Verbesserung der städtebaulichen und sozialen Situation und die Steigerung der Lebensqualität der Bewohner zum Ziel; dadurch soll auch das Image des Wohngebietes aufgewertet werden.
Vorbereitende Untersuchungen wurden durchgeführt und ein integriertes Handlungskonzept erarbeitet. Das Gebiet wurde als Sanierungsgebiet förmlich festgelegt. Die Container an der Ecke Heimstätten- und Dianastraße bilden den Treffpunkt Soziale Stadt', von dem aus seit Februar 2004 die soziale Arbeit im Gebiet ihren Ausgang genommen hat. Modernisierungsmaßnahmen an den Gebäuden sind in Durchführung.
Für 2 Teilbereiche - Östliche Heimstättenstraße und Dianastraße/Straßenraum mit Garagenanlagen - in denen die Modernisierung von Wohnungen allein nicht den gewünschten Erneuerungseffekt bringt, hat die Stadt Fürstenfeldbruck gemeinsam mit der Oberbayerischen Heimstätte, Gemeinnützige Siedlungsgeslellschaft mbH einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb ausgelobt.
Ziel war es, gestalterische und funktionale Lösungen zu finden für die grundlegende Erneuerung der beiden Teilbereiche und die Anregungen und Impulse geben können für die weitere Entwicklung der Siedlung. Das Preisgericht fand am 18. und 19. Februar 2005 statt.
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