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März 2012
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die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Fürstenfeldbruck konnte Anfang Mai ihren 150. Geburtstag feiern. Verantwortungsbewusste Männer hatten im Jahr 1862 erkannt, dass gegen die Feuergewalten ein Einzelner nichts ausrichten kann. Gerade im Kernbereich der Stadt, wo die Häuser nah aneinander gebaut wurden, galt es,Menschen zu retten und die Nachbarhäuser zu schützen. Nur die Hilfsmittel waren sehr primitiv und einfach. Da es keine entsprechende Wasser-versorgung gab, wurde mit Eimern, Kübelspritzen und Handpumpen versucht, das Schlimmste zu verhindern.

In einer solch schwierigen Situation war es besonders wichtig, auch nach dem Brand zu helfen, aufzuräumen und sogar die Not zu lindern, indem neben der Unterbringung auch beim Aufbau mitgeholfen wurde.

Aus dieser Situation heraus hat Jakob Dirnagel, als Magistrat und ehrbarer Bürger, der auch eine bedeutende Häuserchronik verfasst hat, vor 150 Jahren den Feuerwehrverein gegründet. Für seine Verdienste hat die Stadt eine Straße nach ihm benannt.

Diese Jubiläumsveranstaltung hat insofern neben den Feiern auch die Möglichkeit gegeben, sich über die Entwicklung der Feuerwehr zu informieren. Unsere Feuerwehr steht gut da. Die Stadt ist stets bereit, soweit es natürlich die Finanzkraft zulässt, ihr die notwendigen Fahrzeuge und die dazugehörende Technik sowie die Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Nun haben wir heute ein anderes Problem als vor 150 Jahren. Wir haben heute die Technik, aber nicht mehr die Männer und in der Zwischenzeit auch Frauen, die sich diesem freiwilligen Dienst stellen.

Vielleicht kann diese Jubiläumsveranstaltung mit dazu beitragen, das Interesse zu fördern und der Feuerwehr beizutreten. Nach dem Motto und aus dem Leben zitiert: Die „Dame“ ist zwar alt aber ausgesprochen dynamisch, hilfsbereit und wird mit den Jahren immer attraktiver. Was hält uns davon ab, die Feuerwehr näher zu betrachten und kennen zu lernen.

Weg von der Feuerwehr zu einem Platz, der einmal wieder als wenig attraktiv bezeichnet wird, der Geschwister-Scholl-Platz am Bahnhof Buchenau. Ich habe stets betont, dass wir bereit sind, Nachbesserungen vorzunehmen. Wir nehmen dazu auch gerne Verbesserungsvorschläge entgegen. Nur hat die Sache mehrere Haken, auf die ich noch mal kurz eingehen möchte. Zunächst war der Zustand, dass die darunter liegenden zwei Tiefgaragenebenen über ein großes Loch inmitten des Platzes erschlossen und entlüftet wurden.

Die Schließung dieser Lücke hat doch unzweifelhaft eine bedeutende Verbesserung zur Nutzung des Platzes gebracht. Nach der Schließung bekamen wir die Entlüftung nur über diese drei hässlichen, auf dem Platz befindlichen Bauwerke genehmigt.

Die zweite Tiefgaragenebene ist vor 25 Jahren als Zivilschutzbunker mit staatlicher Förderung entwickelt worden. Solange das Entwidmungsverfahren nicht abgeschlossen ist, können wir daran nichts ändern. Dort oben aber eine herunterhängende Begrünung anzubringen, dürfte allerdings möglich sein. Das zweite Problem besteht darin, dass eben aufgrund der Tiefgarage keine Bäume gepflanzt werden können und daher lediglich mit Trögen gearbeitet werden kann.
Allerdings müssen wir alle Maßnahmen mit dem Inhaber des Urheberrechts, den dem Platz finanzierenden Einkaufszentrum AEZ abstimmen und bei Eingriffen in das Urheberrecht die entsprechende Zustimmung einholen. Somit kann ich die, auch von mir gewollten Veränderungen und Aufwertungen, erst nach wohl noch schwierigen Verhandlungen und Zusicherungen angehen.

In der Zwischenzeit sind von der CSU und der SPD Anträge eingegangen, die sich mit der Gestaltung des Platzes befassen. Nun hoffe ich, dass wir zwar verzögert, aber dann doch noch zu einer Einigung und Verbesserung der Situation kommen.


Bis zum nächsten Mal grüßt Sie
Ihr


Sepp Kellerer
Oberbürgermeister


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