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(11/17/2005 - Aktuelles)
Sorge um steigenden Grundwasserspiegel unbegründet
(17.11.05) - Nachdem das Hochwasserschutzkonzept der Stadt Fürstenfeldbruck für den Krebsenbach vom Landratsamt gebilligt wurde, werden von Teilen der SPD und der Graf-Rasso-Bürgerinitiative neue Szenarien aufgebaut, die offensichtlich Ängste bei den Anwohnern des Tulpenfeldes hervorrufen sollen. Plakativ lud kürzlich der SPD-Fraktionsvorsitzende Walter Schwarz zu einer Pressekonferenz auf das Tulpenfeld, in der er seine Sorge um einen angeblich steigenden Grundwasserspiegel im Zusammenhang mit dem von der Stadt ge-planten Hochwasserschutzkonzept für den Krebsenbach zum Ausdruck brachte. Eine solche Art der politischen Auseinandersetzung lehnt Bürgermeister Kellerer entschieden ab. Für ihn sind allein die Fakten ausschlaggebend, die wie folgt feststehen: Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wurde die Auswirkung des Baus der Hochwasserrückhaltebecken auf die Grundwassersituation ausführlich untersucht. Die Stadt gab dazu bei der Fa. Cristall Geotechnik ein Gutachten in Auftrag, in dem eindeutig ausgeführt ist, dass der durch den Bau der Hochwasserrückhaltebecken verursachte Aufstau innerhalb des natürlichen Schwankungsbereichs des Grundwasserstandes liegt. Negative Auswirkungen des verursachten Aufstaus auf das Baugebiet sind bei dem zugrundegelegten Bemessungswasserstand nicht zu erwarten, so das Gutachten. Das Wasserwirtschaftsamt Freising kommt in einer gutachterlichen Stellungnahme vom 12.07.2005 zum gleichen Ergebnis. Auch die Wasserrechtsbehörde im Landratsamt stellt im Planfeststellungsbeschluss vom 03.11.2005 fest, dass negative Auswirkungen auf das bebaute Gebiet nicht zu erwarten sind. Hinweisen möchte der Bürgermeister auch darauf, dass das Hochwasserschutzkonzept von einem renom-mierten Fachbüro mit gutachterlicher Begleitung erstellt worden ist. Ferner hat über das Hochwasserschutz-konzept nicht nur eine Stadtratsmehrheit entschieden, sondern das geplante Vorhaben der Stadt wurde in einem wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahren, das beim Landratsamt durchgeführt wurde, auf Herz und Nieren überprüft und für gut befunden. Im Rahmen dieses Verfahrens haben sich alle Fachbehörden geäußert. Bedauerlich ist jedoch, dass sich im Rahmen dieses öffentlichen Planfeststellungsverfahrens weder die Graf-Rasso-Bürgerinitiative noch die SPD Fraktion zu Verfahrensalternativen geäußert haben. Die Stadt Fürstenfeldbruck wird sich nicht von ihrem Hochwasserschutzkonzept für den Krebsenbach abbringen lassen und alsbald mit dem Bau der Deiche und Rückhaltebecken beginnen.
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