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 | |  | Entwicklungskonzept Innenstadt-West: Ins Brameshuber soll wieder Leben einziehen |  |
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 Durchbruch mit dem Durchstich: Mit der Neubelebung des Cafe Brameshuber und neuen Wegeverbindungen soll die Innenstadt noch attraktiver werden. OB Sepp Kellerer, die Bauunternehmer Josef und Thomas Vilgertshofer sowie Architekt Peter Bohn (v.l.) stellten die Planungen vor
In das Areal zwischen Hauptstraße und Viehmarktplatz im westlichen Innenstadtbereich wird schon bald neues Leben einziehen. Das Allinger Bauunternehmen Vilgertshofer hat die Anwesen in der Hauptstraße mit den Hausnummern 11 bis 19 käuflich erworben. Somit könnten in das traditionsreiche, frühere Café Brameshuber wieder ein Cafébetrieb und eventuell auch eine Weinstube einziehen. Diesen Wunsch äußerte OB Sepp Kellerer, der die Vorhaben am 24. Januar zusammen mit den Geschäftsführern Josef und Thomas Vilgertshofer sowie Architekt Peter Bohn und Stadtbaurat Martin Kornacher im Rahmen eines Pressegesprächs vorstellte.
Zu den von Vilgertshofer erworbenen Immobilien gehören das Gebäude der ehemaligen Martha-Brauerei, das Brameshuber-Ensemble und das Sterner-Anwesen. Das Brameshuber-Ensemble soll im Rahmen des Denkmal- bzw. Ensembleschutzes für neue Wohn- und Geschäftsnutzungen saniert werden. Im hinteren Bereich, in der zweiten Reihe, möchte Vilgertshofer Wohnbauten errichten. Diese werden drei Geschosse plus ein Dachterrassengeschoß umfassen und ab Sommer 2012 zum Verkauf angeboten werden. Die neuen Gebäude sollen Ende 2013 fertig gestellt sein, mit dem Baubeginn rechnet das Unternehmen im Herbst dieses Jahres.

Die dringend notwendigen Wegeverbindungen können jetzt realisiert werden
 Durch neue Wege- und Raumbeziehungen soll der westliche Bereich der Fürstenfeldbrucker Innenstadt attraktiver werden. Die Grafik zeigt die Blickrichtung von Osten (Visualisierung: Sachgebiet 41, G. Meinzen)
Aus stadtplanerischer Sicht entscheidend ist die Realisierung der seit langem geforderten Wegeverbindungen zwischen Hauptstraße und Teilen der westlichen Innenstadt. Diese sollen nun durch einen Durchstich zwischen dem Sterner-Anwesen und der Bäckerei Bücherl ermöglicht werden.
Die Verbindung setzt sich von der Hauptstraße dann weiter nach Westen zum Viehmarktplatz und zur Ludwigstraße fort. Gleichzeitig ist der Ausbau von Querverbindungen zur Pucher und Schöngeisinger Straße geplant. Somit ergibt sich für die Einzelhandelsgeschäfte in der Hauptstraße und westlichen Innenstadt untereinander eine deutlich bessere Anbindung.
Die neuen Verbindungsachsen seien für eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt unverzichtbar, bekräftigte OB Sepp Kellerer. Denn die geplanten Wegeverbindungen sollen Fußgängern nicht nur eine bessere Erreichbarkeit und Durchquerung des Gevierts ermöglichen. Sie sollen bereits selbst durch den räumlichen Wechsel von engeren und etwas weiteren Flächen, durch Begleitgrün und Sitzbänke für Auflockerung sorgen und dadurch Passanten anziehen.
Kellerer dankte dem Bauunternehmen Vilgertshofer für den Mut und die Bereitschaft, Geld und Kraft in diese herausfordernden Vorhaben zu investieren. „Wir sind froh, einen Unternehmer aus der Region gefunden zu haben, mit dem wir seit langem zur vollsten Zufriedenheit zusammenarbeiten.“ Somit seien nach Jahren des Stillstands an dieser Stelle endlich greifbare Perspektiven gegeben.
Denn die Wiederbelebung des ehemaligen Café Brameshuber und eine fußläufige Verbindung zwischen Viehmarktplatz und Hauptstraße gelten als zwei zentrale Maßnahmen, die Attraktivität der Fürstenfeldbrucker Innenstadt zu erhöhen. Außerdem waren es wichtige Forderungen aus dem Modellvorhaben lebenfindetinnenstadt. Auch Josef und Thomas Vilgertshofer freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt bei der Entwicklung dieses Areals. „Es ist ein großartiges Projekt und ein guter Beitrag gegen die Zersiedelung des Stadtgebiets“.

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